Einladung zur 62. öffentlichen Vortragsveranstaltung

am Samstag, den 25.10. 2014 im Haus der Evangelischen Kirche, Adenauerallee 37, 53113 Bonn

14:00 - 14:45 Uhr Anna Sawerthal, Heidelberg: Tibet im "Spiegel": Als die Zeitung nach Tibet kam
14:45 - 15:30 Uhr Valentina Punzi, Berlin: Local history and vernacular beliefs in Rma lho (Qinghai/Amdo, PRC): beyond textual tradition
15:30 - 16:00 Uhr Kaffee – Pause
   
16:00 - 16:45 Uhr Ernst von Waldenfels, Schönau/Ulanbaataar: Fiasko in Tibet – Die vergebliche Suche des Künstlers Nikolai Roerich nach den heimlichen Herrschern der Welt
16:45 - 17:45 Uhr Dawa Drolma, Mansho/Longmeadow: Vorführung ihrer zwei Dokumentarfilme „Clay“ und „White Lies“ (Filme in tibetischer Sprache mit englischen Untertiteln)
18:00 Uhr Tibetisches Abendessen
   
   
   
   
   

Eintritt:  Mitglieder frei, ansonsten  8.- /  6.-  Eu

Die nächste Vortragsveranstaltung findet am Samstag, dem 09. Mai 2015 statt.

 

Zu den Referenten:

Anna Sawerthal ist Doktorandin an der Universität Heidelberg am Cluster "Asia and Europe in a Global Context". Nach dem Tibetologie-Studium an der Universität Wien und Journalismus-Studium an der Fachhochschule Wien studierte sie an der Tibet University in Lhasa Tibetisch. In Heidelberg beschäftigt sie sich nun mit den Anfängen der tibetisch-sprachigen Pressegeschichte.


Valentina Punzi hält einen doppelten Ph.D der L’Orientale University of Naples und der Minzu University of China. Das Thema ihrer Dissertation waren orale und schriftliche Überlieferungen einer Berggottheit in Amdo. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in Amdo und dessen Regionalgeschichte, kollektiver Erinnerung, regionenspezifischer Religionsausübung und traditionellen geografischen Wissens. Im kommenden Wintersemester ist sie als „visiting postdoc“ am Zentralasien-Seminar der Humboldt Universität Berlin zu Gast. 


Ernst von Waldenfels lebt als freier Journalist, Übersetzer und Reiseveranstalter in Ulan Bator, Mongolei. Neben der Biographie „Nikolai Roerich – Kunst, Macht und Okkultismus“ (2011), schrieb er auch „Der Spion, der aus Deutschland kam. Das geheime Leben des Seemanns Richard Krebs“ (2002).


Dawa Drolma wurde 1990 in Osttibet geboren. Sie stammt aus einer Familie mit einer langen handwerklichen Tradition. Ihre Kindheit verbrachte Dawa als Yakhüterin. Sie ging in Kham und Amdo zur Schule und lernte dort mit der Kamera umzugehen. Für ihren ersten Film „Clay“ erhielt sie den internationalen WCC Filmpreis. In diesem hat sie das traditionelle Handwerk des Herstellens von Tonfiguren in ihrer Familie dokumentiert. Ihr zweiter Film „White Lies“ basiert auf ihren Erfahrungen als Yakhüterin. Er zeigt die Beziehung zwischen Yakhütern und ihren Tieren. Dawa studiert derzeit an der Bay Path University in Longmeadow, Massachusetts.


Wir freuen uns über Ihr Kommen und wünschen Ihnen viel Vergnügen!


Aktuelle Hinweise zu Ausstellungen:

Ausstellung: Mig Trül - Elke Hessels neue Kunstarbeiten
den 6. September. 2014 bis 25. Febuar 2015
Kaufunger Straße 4, 60486 Frankfurt am Main,

www.tibethaus.com