Einladung zur 59. öffentlichen Vortragsveranstaltung
am Samstag, den 27.04.2013 im Haus der Evangelischen Kirche, Adenauerallee 37, 53113 Bonn
| 14:00 - 14:45 Uhr | Alice Travers, Paris: Hierarchie und soziale Mobilität des tibetischen Adels innerhalb der Dga' ldan pho brang – Regierung |
| 14:45 - 15:30 Uhr | Katia Buffetrille, Paris: Selbstverbrennungen in Tibet – Warum? Wo? Und wofür?(Vortrag in englischer Sprache) |
| 15:30 - 16:00 Uhr | Kaffee – Pause |
| 16:00 - 16:45 Uhr | Tina Lauer, Köln: Eine Generation zwischen Sehnsuchts- und Pflichtgefühlen. Tibeterinnen und Tibeter der zwischen Generation in Indien und der Schweiz |
| 16:45 - 17:45 Uhr | Tsewang Norbu, Berlin: Das Dekret des 13. Dalai Lama vom 13. Februar 1913 ˗ Tibet, fähig Reformen und Modernisierung zu initiieren |
| 18:00 Uhr | Tibetisches Abendessen |
Eintritt: Mitglieder frei, ansonsten 8.- / 6.- Eu
Die nächste Vortragsveranstaltung findet am Samstag, dem 26. Oktober 2013 statt
Zu den Referenten:
Alice Travers ist angestellt am Nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung CNRS. Im Rahmen des Forschungszentrum für Ostasiatische Zivilisation (CRCAO) forscht sie zur Zeit über die Sozialgeschichte Tibets im 19. und 20. Jahrhundert, sowie über die Dga‘ ldan pho brang – Regierung und die damit verbundenen Institutionen. Im Jahr 2009 wurde sie im Fachbereich tibetischer Geschichte durch die Universität Paris Ouest Nanterre La Défense und das nationale Institut osteuropäischer Sprachen und Kulturen (INALCO) mit einer Arbeit über die tibetische Aristokratie in Zentraltibet (1895-1959) promoviert.
Katia Buffetrille ist eine Völkerkundlerin und Tibetologin. Sie forscht an der École Pratique des Hautes Études (EPHE). Sie ist Autorin und Herausgeberin vieler Artikel und Bücher: Ihre letzte Veröffentlichung ist die Übersetzung von Eugène Burnoufs „Introduction to the History of Indian Buddhism“, Chicago 2010. Zusammen mit A.M. Blondeau gab sie „Authenticating Tibet: Answers to China's 100 Questions”, UCP 2008, heraus. Mit F. Robin verfasste sie „Tibet is Burning. Self-Immolation: Ritual or Political Protest?“, in Revue d’Etudes Tibétaine Nr. 25 (http://www.digitalhimalaya.com/collections/journals/ret/index.php?selection=0).
Tina Lauer studierte Zentralasienwissenschaften in Bonn. im Rahmen des Nationalen Forschungsprogrammes NFP 58 führte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bern ein Forschungsprojekt zur Bedeutung des Buddhismus für die zweite Generation der Tibeter in der Schweiz durch. Für ihre Dissertation in Central Asian Studies erweiterte sie ihr Forschungsinteresse auf die zweite Generation der Tibeter in Indien. Dissertation und Forschungsergebnisse des Projektes werden in Kürze im Peter Lang Verlag und im Seismo Verlag erscheinen. Tina Lauer arbeitet gegenwärtig als Kulturmanagerin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und leitet als Mitinhaberin das Kölner Unternehmen „Staccato Kulturberatung“.
Tsewang Norbu wurde 1949 in Tibet geboren. Er kam 1973 nach Deutschland. Nach seinem Tibetologie-Studium war er Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten Petra Kelly (Die Grünen) und dann lange Jahre bei der Heinrich-Böll-Stiftung beschäftigt. Tsewang Norbu engagiert sich in verschiedenen Tibet-Organisationen und ist Reporter für Radio Free Asia. Außerdem war er lange Jahre zweiter Vorsitzender der Deutsch-Tibetischen Kulturgesellschaft.
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Weitere Hinweise:
Buddha – Museum, Traben-Trarbach, Bruno Möhring Platz 1 56841 Traben-Trarbach
Tel: 06541 – 8165180. Di – So : 10:00 – 18:00
www.buddha-museum.de


